In den letzten Wochen habe ich mal angefangen in Sachen HDR Fotografie.
Am besten klappt das mit einer Kamera, die Daten im RAW – Format abspeichert. Dann kann ich es mir sparen, das Stativ auszupacken und drei unterschiedlich belichtete Aufnahmen zu machen. Ich fotografiere also je ein Bild im RAW – Format meiner Canon EOS 400D und wandle diese zuhause am PC einfach in drei unterschiedlich belichtete Fotos um. Das erste Bild belasse ich immer auf Belichtung 0. Danach erstelle ich eine virtuelle Kopie des Bildes und wähle eine Belichtung (z.B. in Photoshop Lightroom) von -1,5 und danach nochmal eine virtuelle Kopie mit einer Belichtung von +1,5. Nun habe ich dreimal die gleiche Aufnahme in drei verschiedenen Belichtungen. Genau das braucht man für eine HDRI Aufnahme.

Doch mit welcher Software werden die drei Bilder jetzt kombiniert zu einer HDR Aufnahme? Im Moment tut sich auf dem Markt ziemlich viel. Fast keine Fotosoftware, die nicht irgendwo einen Aufkleber hat, daß Sie HDR’s montieren könnte. Ich habe mich mal für eine Demo – Version von MediaChance entschieden. Läuft dreissig Tage und man fleissig ausprobieren. Ins Detail möchte ich jetzt nicht gehen, das folgt noch.
Mit MediaChance ist es einfach. Die drei Bilder werden geladen, MediaChance erstellt eine Vorschau des HDR und man klickt einfach auf Process. Sollte das Bild wider Erwarten in der Vorschau total verzogen oder falsch belichtet dargestellt werden, gibt es unzählige Regler die man ausprobieren kann. Doch mit diesem erstellten HDR kann man im Grunde leider noch nichts anfangen. Es geht zum nächsten Schritt, dem ToneMapping. Hier wird das ganze in JPEG aufbereitet, ein Format das man eigentlich überall verwenden kann. Hier mal das Ergebnis.
Das Bild in voller Auflösung könnt Ihr euch kostenlos auf meiner Pixelio – Seite herunterladen. Link siehe rechts in der Navigation (Pixelio Button)

